Was ist Geocaching? Wir haben es gemacht!

Geocaching in Tirol – Hast Du schon mal was von Geocaching gehört? Ich muss euch gestehen, ich bis vor ca. einer Woche noch nichts! In der Facebookgruppe Unternehmungen mit Kindern in Tirol hat eine Mama nach Verbündeten gesucht, die mit ihr und ihrem Kind „geocachen“ gehen. Ich wurde dadurch hellhörig und hab mich ein wenig eingelesen und Youtube Videos geschaut. Und schon bald wurde mir klar – Das muss ich mit meinen Kindern ausprobieren!

Was ist Geocaching?
Was ist Geocaching?

Geocaching in Tirol – Was erwartet Kinder und Familien?

Ich bin immer noch verblüfft, dass ich bis dato noch nichts von Geocaching gehört habe. Schon etliche Jahre gibt es das ganze, wie ich in den kommenden Zeilen noch ausführen werde. Beim Geocaching geht es darum, sogenannte „Caches“ zu finden. Sie werden von Menschen wie dir und mir, von Eltern, Jugendlichen, kurzum jedermann weltweit versteckt. Mehrere Millionen Caches gibt’s es weltweit und mit Sicherheit auch sehr viele bei Dir in Deiner Umgebung.

Wie findet man einen Cache?

Hierfür gibt es bestimmte Apps, die bekannteste App ist die mit dem passenden Namen „Geocaching“ (Zur Homepage – Hier findest du die App und Infos). In der App siehst du dann auf einer Karte die eingezeichneten Caches und kannst dort hin navigieren. Vor Ort, geht dann die fröhliche Suche los. Dem Ideenreichtum des „Owners“, so wird der Ersteller des jeweiligen Caches genannt, sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Wie schaut ein Cache beim Geocachen aus?
Wie schaut ein Cache beim Geocachen aus?

Zu finden gilt es immer einen wetterfesten Behälter, der mal kleiner mal größer sein kann. In der App sind hierfür die Größenangaben Mirco, Klein, Normal, Groß und „Anders“ angegeben. So handelt es sich bei Micro Caches beispielsweise um eine Filmdose und bei Normal beispielsweise um eine Tupperware Box. Je nach Größe können in der Box dann auch kleine Gegenstände untergebracht sein, welche man dann tauschen kann. Wir haben hierfür einige kleinere Gegenstände aus dem Kinderzimmer mitgenommen. So hat mein großer Sohn (7 Jahre) zum Beispiel im ersten Cache der Box eine Muschel entnommen und dafür einen Ring aus dem Kaugummiautomaten hineingelegt. Es sollte hier aber immer auch was reingelegt werden, wenn was rausgenommen wird, so erfreut sich auch der nächste Finder an einem „Tauschgeschäft“.

Wie kann ein Cache beim Geocaching ausschauen?

Wie gesagt sind hier der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob mit Magneten in den Handläufen von Treppen versteckt, Am Baum hängend in getarnten Behältern, unter Wurzeln in kleinen Reagenzgläsern oder z.B. wie bei uns einmal in einem optisch wie ein Zahn wirkenden Gefäß an einer Straßenlaterne hängend. Immer vorhanden ist ein kleiner Zettel wo man sich eintragen kann wenn man den Cache gefunden hat. Dies macht man dann auch in der App und kann den Cache Owner so auch eine kleine Nachricht hinterlassen.

Wie sieht ein Cache beim Geocachen aus?
Wie sieht ein Cache beim Geocachen aus?

Was tun wenn man einen Cache nicht findet?

Nicht verzagen!! Oft sind die Verstecke sehr einfallsreich und nicht gleich zu entdecken. Wenn man wirklich keine Chance zu haben scheint gibt’s in der App den Reiter „Hinweis“ direkt in der Beschreibung des jeweiligen Caches. Der Owner gibt hier gegebenenfalls einen Tipp der hilft. Allerdings gibt’s den nicht bei jedem Cache. Auch gibt es teilweise Fotos mit Hinweisen wenn man nicht mehr weiter weiß. Ein guter Tipp von mir ist es auch die Kommentare der anderen User durchzulesen. „Folge den Kaninchen“ oder „man muss schon 2x hinschauen“ hab ich hier schon gelesen. Und es hat geholfen! 🙂



Was braucht man um auf die Suche gehen zu können?

Man braucht überhaupt nicht viel. Ein Handy mit der App „Geocaching“ oder wenn man will einen GPS Empfänger. Wobei das Handy es vor allem für Kinder einfacher macht, da man auch optisch sieht wo man umgeht nicht nur durch Koordinaten. Einen Stift, sollte der Cache zu klein sein und sich kein Stift darin befinden. Festes Schuhwerk, da es auch mal z.B. den Wald gehen kann und Handschuhe für sehr gut versteckte Caches. Eventuell eine Taschenlampe um in dunkle Verstecke zu leuchten, wobei auch hier wieder das Handy hilft. Und teilweise Ausdauer und Geduld zum Finden der Verstecke.

Zusammengefasst was du zum Geocachen brauchst:

  • Handy mit App
  • Wenn gewünscht GPS Empfänger
  • Stift
  • Festes Schuhwerk und ev. Handschuhe
  • Taschenlampe
  • Geduld und Ausdauer beim Suchen

Hier ein tolles Video wie Geocaching funktioniert:


Wir finden Geocaching cool!!! Warum?

Geocaching ist wie ich finde eine ideale Ergänzung zu Escape Rooms die wir auch gerne machen („Escape Room „Der Zauberer“).

Meine zwei Söhne (3 und 7 Jahre) waren mit Eifer dabei und wir werden bald wieder auf die Suche gehen. Man ist in der freien Natur und das Finden der Caches löste vor allem bei meinem Großen einen Ehrgeiz aus. Erfolgserlebnisse bestärken das Gefühl der Kinder etwas geschafft zu haben und machen Lust auf den nächsten Cache. Sechs Stück haben wir an unserem ersten, vier Stunden dauernden Geocaching Nachmittag gefunden.

Wichtig ist nur dass man die Behälter immer wieder verschließt und wieder zurück an ihren Platz legt, sodass auch andere Suchende eine Freude an dem Cache haben. Auch gilt es, sogenannte „Muggels“ von den Verstecken fern zu halten bzw. sich nicht anmerken zu lassen dass man da etwas versteckt. Muggels sind Personen die Geocaching nicht kennen und dann ev. eine Kapsel von einem Überraschungsei für Müll halten und wegschmeißen. Das soll nicht passieren, denn so wird ein „Cache“ vernichtet.

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